Todesfelde

Die Gemeinde Todesfelde mit ihrem Ortsteil Voßhöhlen befindet sich am westlichen Rand des Amtes.

Die ursprüngliche Ortsbezeichnung war „Odesfelde". Diese wurde im Laufe der Zeit mit der Präposition to versehen. Od(d)e ist ein alter Personenname, sodass man Todesfelde mit „zum Felde des Ode" übersetzen kann.

In dem Namen Voßhöhlen steckt das Wort Söhlen, Einzahl Sahl (= Sumpf). Voßhöhlen wurde danach als „vor den Sümpfen" übersetzt. Hinzuweisen wäre dabei auch auf das Gebiet Poggensahl (übersetzt Froschsumpf).

Bis 1892 gehörte Todesfelde zum Kirchspiel Segeberg, dann wurde es, auch wegen des beschwerlichen Weges der Hartenholmer nach Segeberg zum Gottesdienst, als Kirchdorf bestimmt. Trotzdem erfolgte erst am 25.06.1899 die Grundsteinlegung und am 25.02.1900 die Einweihung der Kirche zu Todesfelde, sodass im Jahre 2000 der 100. Geburtstag gefeiert werden konnte.

Da landwirtschaftliche Gebäude zu Wohnhäusern ausgebaut wurden und Baulücken geschlossen werden konnten, stieg die Einwohnerzahl in den vergangenen Jahren deutlich an.
Obwohl Landwirtschaft und Handwerksbetriebe immer noch einen großen Teil des Gewerbes ausmachen, haben auch verstärkt Fuhrunternehmen, Gastronomie und Einzelhandelsgeschäfte Einzug gehalten. Auch für die nächste Zukunft sind planerisch die Weichen für eine bauliche Weiterentwicklung durch Landschaftsplan, Flächennutzungsplan und Bebauungspläne gestellt.

Im vielseitigen Vereinsleben spielt der SV Todesfelde eine besondere Rolle. Die 1. Herrenmannschaft der Fußballsparte spielt in der Oberliga. Dies liegt sicherlich auch an den besonders guten Rahmenbedingungen mit den Außensportanlagen und der Amtssporthalle, die anderen Sparten ebenfalls optimale sportliche Voraussetzungen bieten.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage der Gemeinde Todesfelde.

Das Gemeindewappen

Von Grün und Silber durch einen unten abgewinkelten schmalen Keilschnitt erhöht geteilt. Oben rechts ein dreiblütiges silbernes Wiesenschaumkraut mit einemgoldenen gefiederten Blatt rechts und einem goldenen gezahnten Blatt links, oben links ein goldenes Pferdegeschirr (Kumt), unten ein schwebender roter Treppengiebel mit drei roten Rundbogenfenster.