Neversdorf

Die beiden unter Landschaftsschutz stehenden Seen – der Neversdorfer See im Norden und die Trave im Osten – und große zusammenhängende Waldgebiete im südlichen bzw. südöstlichen Bereich des Gemeindegebiets stellen die drei prägenden geologischen Merkmale dar.

Der Ort ist somit ideal für Menschen, die Ruhe und Entspannung vom hektischen Arbeitsalltag suchen.
Mit dem Auto sind über die Autobahn A 21 von Kiel in Richtung Hamburg, die L 167 und die B 432 die umliegenden Städte problemlos zu erreichen.
Verschiedene Vereine mit Angeboten für Jung und Alt – neben einer Theatergruppe beispielsweise auch ein Seniorenclub – komplettieren das gemütliche und abwechslungsreiche Gesamtbild, das man von Neversdorf gewinnt, sobald man den Ort kennengelernt hat.

Das Gebiet um Neversdorf befindet sich im Bereich des Limes Saxoniae, des Grenzstreifens der Sachsen zum Schutz vor den Avudriten im östlichen Schleswig-Holstein, der um 810 errichtet wurde. Der Ortsname Neversdorf ist slawischen Ursprungs (Niuerstorpe) und wurde urkundlich erstmals im Jahre 1231 erwähnt. Im Leezener Pfarr-Archiv werden 1564 die Namen der drei Inselherren und Junker „Sivert von Neverstorp”, „Her Horn von Siegeberg” und „Michel von der Helle” erwähnt. Der Schulchronik ist zu entnehmen, dass sich auf der Halbinsel im Neversdorfer See bis zum Jahre 1763 eine Schule befunden haben soll, zu der Kinder aus Neversdorf und Krems I mit dem Boot gebracht wurden. Andere berichten von einem Kloster oder einer Kapelle, in der katholische Mönche um die Reformationszeit Zuflucht gefunden haben sollen.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage der Gemeinde Nevesdorf.

Das Gemeindewappen

Über einem blauen Wellenschildfuß, darin ein nach links gewendeter silberner Zander, in Silber ein schwebender, abgeflachter und links den Schildrandangestoßener Hügel, der mit drei schwarzstämmigen grünen Laubbäumen bestanden ist. Im linken Obereck ein breiter schrägrechter blauer Wellenbalken.