Leezen

Leezen ist im Amt die Gemeinde mit der höchsten Einwohnerzahl (rund 1.700). Zugleich hat hier die Amtsverwaltung ihren Sitz.

Der Ort Lescinghe, auch Letzinge, gehörte nach einer Bestätigungsurkunde des Königs Christian I. (Kopenhagen) mit der Kirche zum Kloster Segeberg. Die damalige Gemeinde teilte sich in die drei Bezirke Leezen, Budorf und Camp auf, wovon Budorf in seiner ehemaligen Gebäudeanordnung bis heute erhalten, jetzt natürlich völlig integriert ist und nur die Gemeindestraße mit der Bezeichnung „Budörp” noch auf die ursprüngliche Bedeutung hinweist. Im Jahre 1999 feierte die Gemeinde mit einer Festwoche ihren 800. Geburtstag.

Als ländlicher Zentralort mit vielen Handwerks- und anderen Gewerbebetrieben des täglichen Bedarfs versorgt Leezen die umliegenden Gemeinden. Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen aller Art sowie Kindergarten, eine Grund- und Gemeinschaftsschule mit großem Gelände im Grünen, die höchsten Ansprüchen genügt, Ärztinnen und Ärzte, aber auch eine Apotheke machen das Dorf zu einem attraktiven Wohnort, der in die Metropolregion Hamburg eingebunden ist.

Der Neversdorfer See hat zwei Badestellen, die auch Touristinnen und Touristen einen Besuch schmackhaft machen. Damit das artenreiche Feuchtgrünland in den Au-Niederungen und Hangwäldern erhalten bleibt, werden in dem Gebiet Wasserbüffel eingesetzt.

Der Dorfplatz verfügt über einen Spielplatz und Sitzgelegenheiten für Familien. Auch in punkto Ehrenamt finden sich in Leezen zahlreiche Helferinnen und Helfer, die ihren Beitrag für jährlich wiederkehrende Veranstaltungen leisten und die Gemeinschaft festigen, etwa beim Kinderfasching, beim Osterfeuer, beim Maifest oder bei diversen See- und Grillfesten. Auf dem Plattdütschen Nachmittag wird hingegen das Niederdeutsche gepflegt.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage der Gemeinde Leezen.

Das Gemeindewappen

In Silber über einem blauen Zwillingswellenbalken ein roter, hölzerner Glockenturm, in der unteren Hälfte beiderseits begleitet von einem grünen Lindenbaum.