Fredesdorf

Aus der ehemaligen Heidelandschaft der Gemeinde Fredesdorf sind über die Jahrhunderte fruchtbare Äcker entstanden, die sich hervorragend für die Landwirtschaft eignen.

Fredesdorf ist ein altes Bauerndorf, das um 1200 auf dem Geestrücken Schleswig-Holsteins entstand. Aus der Heidelandschaft, die vorwiegend für Rinder- und Schafzucht Verwendung fand, bildeten sich über die Jahrhunderte fruchtbare Äcker. Die tiefergelegenen Moorflächen wurden zur Gewinnung von Brenntorf genutzt.

Das Dorf hat sich nach 1950 durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und Motorisierung stark verändert. Aus der Landwirtschaft sind die Arbeitskräfte abgewandert, sodass die Zahl der Auspendler heute die Hauptfunktion der Gemeinde mit „Wohnfunktion" bestimmt und die Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielt.

Die Zunahme der Einwohnerzahl von 1990 bis 1999 um 20 Prozent ist auf die Schließung von Baulücken mit überwiegend Einfamilienhäusern zurückzuführen.

Zugleich ist der Ort vor allem seit der Dorferneuerung mit dem Zentrum „Alte Schule" – bestehend aus Feuerwehrgerätehaus und Schulungsraum, Kinderkrippe und Kindergarten sowie Kinderspielplatz und Bolzplatz – und seit der Sanierung des Dorfplatzes mit Teich ein immer beliebter gewordener Wohnort, wofür die Zunahme der Einwohnerzahl spricht.

Zahlreiche Aktivitäten kennzeichnen Fredesdorf: Neben einem Dorf-Flohmarkt und Spieleabenden finden auch eine Bastelwerkstatt für Kinder und Weihnachtsfeiern für Seniorinnen und Senioren statt, sodass Jung und Alt hier eine Auswahl an Freizeitmöglichkeiten finden. So gibt es neben der Freiwilligen Feuerwehr, die seit 2017 auch über ein neues Fahrzeug verfügt, weitere Vereine und Verbände mit unterschiedlichen Angeboten.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage der Gemeinde Fredesdorf.

Das Gemeindewappen

In Gold unter einem blauen Wellenbalken ein schwarzer Torfkarren, umringt von zehn grünen Lindenblättern.